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Warum wir Stress nicht mehr abbauen können
Dauerstress ist heute unser Normalzustand.
Hohe Anforderungen, wenig Erholung, ständige Reize. Unser Nervensystem steht dauerhaft unter Spannung – und das zeigt sich:
- Müdigkeit & Erschöpfung
- Gereiztheit & Überforderung
- Verspannungen & Schmerzen
- unruhiger Schlaf
- das Gefühl, „immer unter Strom“ zu stehen
Was viele nicht wissen
Stress löst im Körper Spannungsreaktionen aus, die eigentlich über Bewegung, Atmung und Zittern abgebaut werden sollten.
Tiere tun das instinktiv. Babys tun es von selbst.
Wir Erwachsenen?
Wir haben diesen natürlichen Mechanismus verlernt.
Über Jahre hinweg gesellschaftlich „wegtrainiert“. Zittern bekam ein negatives Etikett: Angst, Schwäche, Kontrollverlust. Also unterdrücken wir es.
Dabei ist genau dieses Zittern eine der effektivsten Strategien unseres Nervensystems, um gespeicherte Anspannung loszuwerden. Wir stehen uns nur selbst im Weg.
Die Folge:
Spannung bleibt im Körper hängen. Das Nervensystem reguliert sich nicht mehr vollständig. Stress staut sich.
Neurogenes Zittern setzt genau hier an.
Was ist neurogenes Zittern?
Neurogenes Zittern ist eine angeborene, körperliche Entladungsreaktion, mit der der Körper Stress und gespeicherte Spannung abbaut.
Diese Reaktion wird durch TRE® – Tension & Trauma Releasing Exercises – bewusst aktiviert.
Das Prinzip
Durch eine bestimmte Abfolge an Übungen wird ein Reflex im Nervensystem ausgelöst, der das autonome Nervensystem reguliert und tiefe muskuläre Spannungen löst.
-> Es ist kein willkürliches Zittern.
-> Es ist eine neurophysiologische Entspannungsreaktion.
Der Körper übernimmt die Kontrolle.
Man lässt geschehen, was der Körper ohnehin „tun möchte“, aber nicht mehr tut.
Warum Zittern so wirksam ist
Stress aktiviert den Sympathikus – das Stress-, Alarm- und Leistungsprogramm.
Damit der Körper zurück in Balance kommt, muss der Parasympathikus (Regeneration, Ruhe, Verdauung) wieder dominant werden.
Zittern ist eines der ältesten Programme des Körpers, um:
- überschüssige Stressenergie abzubauen
- den Muskeltonus zu senken
- das Nervensystem wieder in das Gleichgewicht zu bringen
- emotionale Ladung zu lösen
Viele berichten bereits nach der ersten Sitzung: ein Gefühl von Leichtigkeit, Klarheit, tiefer Ruhe.
Wie funktioniert TRE® genau?
TRE® besteht aus einfachen Übungen, die bestimmte Muskelgruppen leicht ermüden und dadurch einen Reflex im Nervensystem aktivieren.
Dadurch entsteht:
1. Spannungsabbau in der Tiefenmuskulatur
Vor allem im Psoas – unserem „Stressmuskel“.
Dieser Muskel speichert Stress, Angst und Anspannung.
Zittern löst genau hier tief sitzende Muster.
2. Regulation des autonomen Nervensystems
Der Sympathikus fährt runter, der Parasympathikus fährt hoch.
Das System kommt zurück in Balance.
3. Emotionale Entladung
Viele beschreiben es als:
„Etwas fällt von mir ab.“
Weil unverarbeitete Spannung im Körper gelöst wird.
4. Verbesserte Körperwahrnehmung
Der Körper lernt wieder: Was ist Anspannung? Was ist Entspannung?
Viele Menschen haben dieses Gefühl verloren.
Wobei neurogenes Zittern helfen kann
Diese Methode hilft vor allem bei Beschwerden, die durch Stress oder dysregulierte Spannungssysteme entstehen:
-
Chronischer Stress & innere Unruhe
Wenn das Nervensystem dauerhaft „auf On“ steht.
-
Verspannungen, Kopf- oder Rückenschmerzen
Muskeltonus sinkt, Beweglichkeit steigt.
-
Schlafstörungen & Erschöpfung
Viele berichten nach wenigen Sitzungen von tieferem Schlaf und mehr Energie.
-
Emotionale Belastung
Traurigkeit, Wut, Nervosität – nichts davon muss „weggeredet“ werden.
Der Körper löst Spannung, die dahinter steckt.
Die Wissenschaft dahinter
Obwohl Zittern oft als „ungewöhnlich“ wahrgenommen wird, ist es neurobiologisch hoch sinnvoll.
1. Polyvagal-Theorie
Zittern unterstützt den Vagusnerv bei der Regulation von Stress und ermöglicht den Wechsel in den erholsamen „Rest & Digest“-Modus.
2. Muskelphysiologie
Stress hält Muskeln in einer ständigen leichten Kontraktion.
Das Zittern löst diese Dauerspannung reflexartig.
3. Stressforschung
Regelmäßige Entladung verhindert, dass Stresshormone chronisch erhöht bleiben (Cortisol & Adrenalin).
4. Myofasziale Spannung
Zittern verbessert die Durchblutung und Hydration der Faszien – ein wichtiger Faktor für Beweglichkeit und Schmerzfreiheit.
Was Menschen erleben: typische Effekte nach wenigen Sessions
Viele unserer Kundinnen und Kunden beschreiben ähnliche Veränderungen:
- tiefe innere Ruhe
- verbesserter Schlaf
- mehr Energie am Tag
- gelöster Nacken-/Rückenbereich
- mental klarer
- geringere Reizbarkeit
- besserer Fokus
- entspannterer Körper
- das Gefühl, „endlich runterzukommen“
Neurogenes Zittern ist für mich der einfachste Weg, Anspannung loszulassen – körperlich wie mental. Unser Körper weiß, wie er Stress loswerden kann – wir müssen ihm nur wieder zuhören.
Warum wir das Zittern verlernt haben
Die Antwort ist ernüchternd:
- Erziehung: „Reiß dich zusammen.“
- Sozialer Druck: Zittern gilt als Schwäche oder Kontrollverlust.
- Sitzen: Der Körper hat kaum Gelegenheit zur Entladung.
- Dauerstress: Das System ist überlastet und verliert die Flexibilität.
Der Körper möchte zittern – aber wir lassen es nicht zu.
Treibt Zittern Emotionen hoch?
Manche Menschen fühlen während oder nach einer Session:
- Erleichterung
- Traurigkeit
- Wärme
- Müdigkeit
- innere Klarheit
Das liegt daran, dass körperliche Spannungen oft emotionale Komponenten tragen.
Wenn der Körper loslässt, lässt das System insgesamt los.
Nichts davon ist gefährlich.
Im Gegenteil: Es ist ein Zeichen, dass sich das Nervensystem reguliert.
Unser Ansatz bei dieFITMACHER
Unser Ansatz bei dieFITMACHER
Bei dieFITMACHER setzen wir neurogenes Zittern bewusst als Zahnrad für mentale Gesundheit und Stressregulation ein.
Der Ablauf:
1. Analyse des vegetativen Nervensystems (VNS)
Wir messen, wie gut dein Körper Stress regulieren kann:
- Herzfrequenzvariabilität
- Sympathikus vs. Parasympathikus
- Regenerationsfähigkeit
- Atemeffizienz
Damit sehen wir objektiv:
Wie gestresst ist dein System wirklich?
2. TRE® unter persönlicher Anleitung
Unser ausgebildeter Experte führt dich sicher durch die Übungen.
Und das Beste: TRE® funktioniert ab der ersten Einheit – und mit drei Terminen hast du alles, was du brauchst, um es eigenständig und maximal effektiv anzuwenden.
3. Integration in den Alltag
Nach den Sessions kannst du neurogenes Zittern jederzeit nutzen:
- abends vor dem Schlaf
- nach stressigen Tagen
- nach emotional intensiven Situationen
- vor wichtigen Terminen
- nach Sport zur Regeneration
Für wen TRE® besonders geeignet ist
- Menschen mit Stress, Druck oder mentaler Belastung
- Viel-Sitzer & Büroarbeiter
- Personen mit Schlafproblemen
- Sportlerinnen und Sportler zur besseren Regeneration
- Menschen mit Verspannungen und Rückenschmerzen
- Personen mit Trauma-Hintergrund (unter Anleitung!)
- alle, die wieder „runterkommen“ wollen
Tipps, wenn du mit neurogenem Zittern beginnst
1. Starte langsam
5–10 Minuten reichen.
2. Atme ruhig
Atmung unterstützt den Parasympathikus.
3. Trinke danach Wasser
Die Faszienarbeit kann intensiv sein.
4. Beobachte dich
Viele spüren schon nach der ersten Sitzung Veränderungen.
5. Höre auf deinen Körper
Er entscheidet über Intensität und Dauer.
Fazit: Dein Körper kann Stress loslassen – du musst ihm nur erlauben, es zu tun
Neurogenes Zittern ist kein „Trend“.
Es ist eine der ursprünglichsten Fähigkeiten unseres Körpers zur Selbstregulation.
In einer Welt, in der Stress zum Dauerzustand geworden ist, kann TRE® helfen:
- Anspannung abzubauen
- Energie zurückzugewinnen
- den Schlaf zu verbessern
- den Geist zu beruhigen
- das Nervensystem zu entlasten
Einfach, intuitiv, tief wirksam.
Wenn du spüren möchtest, wie sich neurogenes Zittern auf deinen Körper und Geist auswirkt – und wie schnell dein Nervensystem darauf reagiert:
Buche deinen TRE®-Termin
Wir zeigen dir, wie du die natürliche Stressregulation deines Körpers wieder aktivieren kannst – jederzeit, wenn du sie brauchst.
Wie wirkt neurogenes Zittern im Körper?
Durch TRE® wird ein natürlicher Reflex aktiviert, der den Muskeltonus senkt, den Sympathikus beruhigt und den Parasympathikus stärkt. Dadurch reguliert sich das autonome Nervensystem, Stress wird abgebaut und tiefe Spannungsmuster – vor allem im Psoas – lösen sich.
Wobei kann neurogenes Zittern helfen?
Es unterstützt die Stressregulation, verbessert die Regeneration, löst muskuläre Anspannung, fördert besseren Schlaf und hilft bei emotionaler Belastung. Besonders geeignet ist es für Personen mit Dauerstress, Verspannungen, Schlafproblemen oder erhöhter Reizbarkeit.



