Darmkur richtig gemacht: Warum unsere Darmsanierung der einzig wirksame Weg ist

Darmkur richtig gemacht: Warum unsere Darmsanierung der einzig wirksame Weg ist

Geschrieben von: Dr. med. univ. Matthias Kirchmayr

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Lesezeit 4 min

Viele Menschen denken, eine Saftkur oder ein paar Fastentage wären eine Darmkur – in Wahrheit können solche Methoden das Mikrobiom sogar schädigen.

Darmkur – wie macht man das richtig?

In meinem Alltag im Health, Longevity & Performance Center sehe ich es immer wieder: Menschen fühlen sich müde, aufgebläht, neigen zu Infekten oder haben Hautprobleme – und glauben, dass eine kurze „Darmkur“ mit ein paar Tees oder Säften alles wieder richtet.

Aber was die wenigsten wissen:
Eine echte Darmkur ist keine schnelle Entgiftung oder reine Entleerung des Darms, sondern eine gezielte, tiefgehende Sanierung.

Und genau deshalb haben wir bei dieFITMACHER ein medizinisches Darmsanierungskonzept entwickelt, das wirkt – wissenschaftlich basiert, praxiserprobt auf Basis von mittlerweile über tausend Darm – und Mikrobiomanalysen und
ganzheitlich gedacht.

Matthias und Marie

Darmkur – warum überhaupt?

Warum sollst du überhaupt einen Darmsanierung machen?


Die Antwort ist einfach: Der Darm ist das Zentrum deiner Gesundheit.
80 % des Immunsystems sitzen hier.
Dein Mikrobiom – also die Gesamtheit deiner Darmbakterien – beeinflusst deine Stimmung, Energie, Haut, Entzündungen, dein Hormonsystem, Nährstoffaufnahme und sogar dein Gewicht und deinen Appetit.

Aber: Dieses empfindliche Gleichgewicht kann aus der Balance geraten.

Die häufigsten Gründe heutzutage:

  • Antibiotika

  • Stress

  • Zuckerreiche Ernährung

  • Zu wenig Ballaststoffe in der Ernährung

  • Umweltgifte

  • Medikamente (z. B. PPI, Schmerzmittel)

  • Alkoholkonsum

  • Bewegungsmangel

  • Dysbiose (Fehlbesiedelung mit schlechten Bakterien)

Ein gestörtes Mikrobiom kann zu einem sogenannten „Leaky Gut“ führen – also einer durchlässigen Darmwand.
Das bedeutet: Toxine, Allergene, Histamin, aber auch Pilze und schädliche Stoffwechselprodukte gelangen in den Körper und führen zu Silent Inflammation (stille Entzündung im Körper), Müdigkeit, chronischen Beschwerden oder Autoimmunreaktionen.

Fasten, Saftkur & Co – schädlich für dein Mikrobiom?

In vielen Magazinen liest du:
„Mach doch mal eine Darmkur mit Säften!“
„Intermittierendes Fasten reinigt den Darm!“

Die Wahrheit ist: Für viele ist genau das, der falsche Weg.

Das bestätigen uns auch Mikrobiom-Expertinnen und Experten aus der Forschung wie
Univ.-Prof. Dr. Barbara Rehermann:

„Fasten ist nicht automatisch gesund. Bei manchen Patientinnen und Patienten kann es zu einer Ausdünnung des Mikrobioms führen – das kann langfristig mehr schaden als nutzen.“
(Quelle: derStandard.at – Mikrobiom & Fasten)

Was du also brauchst, ist keine Saftkur, sondern eine echte Darmsanierung.

Die 3 Phasen unserer Darmsanierung bei dieFITMACHER:

  1. Reinigung & Entlastung
    Wir senken die Entzündung im Darm, beruhigen das Immunsystem und schaffen Raum für Aufbau. Dafür nutzen wir gezielte pflanzliche Präparate, Bitterstoffe durch unsere Shakes.
  1. Aufbau, Schließen der Darmwand & Bakterienvielfalt
    Dann kommt der Wiederaufbau: Mit hochwertigen Probiotika, Präbiotika, speziellen Ballaststoffen und darmstärkenden Nährstoffen wie Glutamin oder Zink um die Darmwand (das Leaky Gut zu schließen) und Entzündungen zu reduzieren.

  1. Erhaltung durch optimierte Ernährung und Essverhalten

Darmkur wie lange?
Unsere Darmsanierung dauert 4 Wochen und sollte 1-2 x pro Jahr durchgeführt werden. Wichtig ist aber sich täglich um den Darm zu kümmern, durch Kauen und Einspeicheln der Nahrung und einer ballaststoffreichen Ernärhung.

Darmkur – was kann ich essen?

Während der Darmsanierung verzichten wir für die ersten Tage gänzlich auf feste Nahrung. Dann empfehlen wir in der Aufbau- Phase eine FODMAP-arme Ernährung. Langfristig ist dann die richtige Ernährung und das Essverhalten entscheidend für die Gesundheit.

Was darf man bei der Darmsanierung von dieFITMACHER essen?

  • FODMAPs reduzieren
  • Gemüse in allen Farben
  • Bitterstoffe (z. B. Chicorée, Rucola)
  • Fermentierte Lebensmittel (sorgfältig dosiert)
  • Hochwertige Eiweiße (z. B. Fisch, Hülsenfrüchte)
  • Gesunde Fette (Omega-3, Olivenöl)
  • Komplexe Ballaststoffe (z. B. Flohsamenschalen)

Darmkur – welche Lebensmittel sollst du meiden?

  • Zucker & Weißmehl
  • Alkohol
  • Fertigprodukte
  • Industrielle Milchprodukte
  • Schweinefleisch
  • Glutenhaltige Getreide (je nach individueller Verträglichkeit)

Und ja: Jeder profitiert von einer gezielten Darmsanierung, vor allem in stressreichen Phasen oder nach Medikamenteneinnahmen, was leider heutzutage schon für viele Menschen der Standard ist.

Welche Brotarten sind bei einer Darmkur erlaubt?

Viele fragen uns:
"Darmkur – welches Brot darf ich essen?"

Meine Empfehlung:

  • Sauerteigbrot aus glutenarmen Urgetreiden wie Einkorn, Emmer oder Dinkel – langzeitgeführt
  • Brot mit hohem Ballaststoffanteil, z. B. mit Leinsamen oder Flohsamenschalen
  • Vermeide Supermarkt-Toasts & Brote mit Zucker, Hefe oder Zusatzstoffen

Was bei dieFITMACHER anders ist

  • Individuelle Mikrobiom-Messung
  • Kombination aus Blutanalysen, Symptomtracking & Stuhldiagnostik
  • Maßgeschneiderter Plan (Dauer, Ernährung, Supplemente)
  • Begleitung durch Expertenteam
  • Eigenes medizinisches Konzept, das Zahnradmodell der Zelloptimierung

Keine Pseudokuren. Keine "Entgiftung" mit dubiosen Wundermitteln. Keine Fastenprogramme, die dein Mikrobiom schädigen.

Sondern: Eine medizinisch, wissenschaftlich fundierte und auf Mikrobiomanalyse-Daten entwickelte Sanierung für echte Regeneration.

Matthias und Melina

Fazit: Deine Gesundheit beginnt im Darm

Wenn du dich fragst:
"Warum bin ich so müde, aufgedunsen, habe Hautprobleme oder immer wieder Blähungen?"
Dann schau in deinen Darm. Und zwar richtig.

Reines Fasten, Abführmittel oder Säfte helfen nicht.
Du brauchst Analyse, Verständnis – und ein fundiertes Konzept.

Die gute Nachricht: Genau das machen wir bei dieFITMACHER – seit Jahren, mit großem Erfolg.

Die Darmsanierung kannst du aber auch ohne vorgehende Analyse direkt zuhause durchführen.

Warum sind Saftkuren oder reines Fasten keine echte Darmkur?

Weil sie das Mikrobiom nicht gezielt aufbauen und bei manchen Menschen sogar ausdünnen können. Eine wirksame Darmsanierung braucht Entlastung, gezielten Wiederaufbau der Darmwand und Förderung der Bakterienvielfalt.

Wie lange dauert die Darmsanierung bei dieFITMACHER?

Die Darmsanierung dauert vier Wochen und wird ein- bis zweimal pro Jahr empfohlen. Entscheidend ist jedoch die tägliche Pflege des Darms durch richtiges Essverhalten und eine ballaststoffreiche Ernährung.

Dr. med. univ. Matthias Kirchmayr

Dr. med. univ. Matthias Kirchmayr

Medical Director & Co-Founder dieFITMACHER

  • Longevity - Zelloptimierung
  • Orthomolekulare Medizin – Vitalstoffe (Analyse und Infusionen)
  • Fasziendistorsionsmedizin
  • Sportmedizin
  • Mobilisationskonzept „offility“

Seine große Leidenschaft gilt der Zelloptimierung und den Möglichkeiten des medizinischen Anti-Aging und vor allem Longevity.

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