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„Ich nehme doch schon alles.“ – Warum viele Supplements trotzdem nicht optimal versorgen

Warum mehr Inhaltsstoffe nicht automatisch eine bessere Versorgung bedeuten

„Ich nehme doch schon alles.“


Diesen Satz höre ich in unserem Health, Longevity & Performance Center regelmäßig.

Viele Menschen beschäftigen sich heute intensiv mit ihrer Gesundheit. Sie nehmen Vitamine, Mineralstoffe, Omega-3 oder greifen zu sogenannten All-in-One-Produkten, die möglichst viele Nährstoffe gleichzeitig abdecken sollen.

Auf den ersten Blick klingt das sinnvoll.

Ein Produkt. Viele Inhaltsstoffe. Möglichst wenig Aufwand.

Doch die entscheidende Frage ist nicht:

Wie viele Inhaltsstoffe nimmst du ein?


Sondern:

Kommt dein Körper damit tatsächlich dort an, wo er hin soll?

Und genau das lässt sich nicht anhand eines Etiketts beurteilen.

Sondern nur anhand deiner individuellen Ausgangssituation und entsprechender Messwerte.

Ein Beispiel aus unserem Health, Longevity & Performance Center

Vor einiger Zeit kam ein neuer Kunde zu uns ins Health, Longevity & Performance Center.

Wir führten unsere umfassende Blut- und Funktionsanalyse durch.

Dabei zeigten sich unter anderem:

  • ein Vitamin-D-Mangel
  • eine Omega-3-Unterversorgung
  • mehrere Mikronährstoffdefizite
  • erhöhter oxidativer Stress
  • Hinweise auf eine gestörte Darmbarriere

Im anschließenden Gespräch erzählte er mir, dass er bereits eine Lösung gefunden hätte:

Ein All-in-One-Getränk, das ihn künftig umfassend versorgen sollte. Das Jahresabo hatte er bereits abgeschlossen.

Einige Monate später führten wir die nächste Kontrolle durch.


Das Ergebnis war ernüchternd:

Die gemessene Versorgung hatte sich nicht verbessert.

Teilweise waren die Werte sogar schlechter geworden.

Und genau dieses Beispiel zeigt ein grundsätzliches Problem.

Nährstoffmängel

All-in-One klingt gut – aber ist dein Bedarf auch „All-in-One“?

Das Versprechen vieler Produkte ist attraktiv:

Ein Pulver oder Getränk soll möglichst viele Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenstoffe, Proteine und sogenannte Superfoods gleichzeitig liefern.

Das vermittelt schnell das Gefühl:

Damit habe ich alles abgedeckt.

Doch unser Körper funktioniert nicht nach einem standardisierten Baukasten.


Der Bedarf eines 25-jährigen Leistungssportlers ist nicht automatisch derselbe wie jener eines 55-jährigen Unternehmers.

Eine Person mit Vitamin-D-Mangel benötigt möglicherweise eine völlig andere Strategie als jemand, dessen Vitamin-D-Spiegel bereits optimal eingestellt ist.

Dasselbe gilt für Omega-3, Eisen, Magnesium und viele weitere Nährstoffe.


Deshalb ist die Anzahl der Inhaltsstoffe für mich kein Qualitätskriterium.

Entscheidend ist, ob die richtigen Nährstoffe in einer sinnvollen Dosierung und Kombination aufgenommen werden.

Viel enthalten bedeutet nicht automatisch ausreichend enthalten

Genau hier liegt ein weiteres Problem.

Eine lange Zutatenliste sieht beeindruckend aus.

Doch entscheidend ist nicht, ob ein Nährstoff enthalten ist.


Entscheidend ist:

Wie viel davon ist enthalten?

Denn zwischen „enthalten“ und „ausreichend dosiert“ kann ein großer Unterschied liegen.

Wenn ein Produkt möglichst viele unterschiedliche Inhaltsstoffe kombinieren möchte, sagt die reine Anzahl noch nichts darüber aus, ob damit ein individueller Bedarf tatsächlich gedeckt werden kann.


Für mich zählt deshalb nicht, wie spektakulär eine Zutatenliste aussieht.

Sondern ob sich die Versorgung im Körper messbar verbessert.

Mikronährstoffversorgung ist individuell

Wir sehen bei unseren Blutanalysen täglich, wie unterschiedlich Menschen versorgt sind.

Der eine hat einen sehr guten Vitamin-D-Spiegel, aber eine unzureichende Omega-3-Versorgung.


Beim nächsten sehen wir Auffälligkeiten bei bestimmten Mineralstoffen.

Bei einer anderen Person kommen gleichzeitig Darmprobleme oder eine erhöhte Belastung durch oxidativen Stress hinzu.


Genau deshalb halte ich wenig davon, jeden Menschen nach demselben Schema zu supplementieren.


Denn wenn die Ausgangssituation unterschiedlich ist, muss auch die Strategie individuell sein.

Ärztliche Beratung

Auch der Darm spielt eine entscheidende Rolle

Es reicht außerdem nicht, einen Nährstoff einfach nur zuzuführen. Der Körper muss ihn auch aufnehmen und verwerten können.


Und genau hier kommt unter anderem die Darmgesundheit ins Spiel. Wenn Verdauung und Darmbarriere nicht optimal funktionieren, reicht es aus meiner Sicht nicht, einfach immer mehr Supplemente einzunehmen.


Wir müssen zuerst verstehen, warum die Versorgung nicht dort ankommt, wo wir sie haben möchten.

Das ist ein zentraler Gedanke unseres Zahnradmodells:

Die einzelnen Systeme unseres Körpers funktionieren nicht unabhängig voneinander.

  • Darmgesundheit
  • Ernährung
  • Mikronährstoffe
  • Stoffwechsel
  • Zellfunktion

Alles greift ineinander.

Nahrungsergänzung ist kein Ersatz für die Basics

Ein weiterer Punkt ist mir besonders wichtig:

Auch das beste Supplement ersetzt keine gute Ernährung.

Es ersetzt:

  • keinen Schlaf.
  • keine Bewegung.
  • keine Regeneration.
  • keinen gesunden Darm.

Nahrungsergänzung bedeutet genau das, was der Name bereits sagt:

Sie ergänzt eine gute Basis.

Deshalb lautet unser Ansatz bei dieFITMACHER immer zuerst:


Fix the Basics.

Erst auf dieser Grundlage macht es Sinn, die Versorgung dort gezielt zu ergänzen, wo tatsächlich Bedarf besteht.

Warum wir bei dieFITMACHER messen

Genau deshalb beginnt unsere Mikronährstoffstrategie nicht im Supplement-Regal.

Sie beginnt mit der Frage:

Wie sieht deine tatsächliche Versorgung aus?

Dafür betrachten wir je nach individueller Situation unter anderem 

  • Blutwerte
  • Ernährung
  • Lebensstil
  • körperliche Belastung
  • weitere Funktionsparameter

Erst danach entscheiden wir, wo optimiert werden sollte.

Und genauso wichtig:

Wir kontrollieren erneut.


Denn erst der Re-Check zeigt uns, ob die gewählte Strategie tatsächlich funktioniert hat.

Das ist für mich der entscheidende Unterschied zwischen Supplementieren und gezielter Versorgung.

Befund

Messen statt raten

Wir entwickeln auch unsere eigenen Produkte nach diesem Prinzip.

Nicht mit dem Ziel, möglichst viele Inhaltsstoffe auf ein Etikett schreiben zu können.

Sondern auf Basis unserer Erfahrungen aus tausenden Messungen und Blutanalysen.

Unser Anspruch ist:

Die richtigen Inhaltsstoffe. Die richtige Dosierung. Eine sinnvolle Kombination.

Und anschließend wollen wir sehen, ob sich die Versorgung tatsächlich verbessert.

Denn am Ende entscheidet nicht das Marketing über die Qualität einer Strategie.

Der Körper entscheidet.

Brauche ich also überhaupt Nahrungsergänzungsmittel?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten.

Und genau das ist der Punkt.

Nicht jeder Mensch braucht dieselben Supplemente.

Nicht jeder braucht dieselbe Dosierung.

Und mehr ist nicht automatisch besser.


Eine ausgewogene Ernährung bildet immer die Grundlage. Nahrungsergänzungsmittel können anschließend gezielt dort eingesetzt werden, wo Ernährung, individueller Bedarf oder gemessene Werte eine Ergänzung sinnvoll machen.


Deshalb sollte die Frage nicht lauten:

„Welches Supplement sollte jeder nehmen?“

Sondern:

„Was braucht mein Körper tatsächlich?“

Fazit: Nicht das Produkt entscheidet, sondern das Ergebnis

Ein All-in-One-Produkt kann auf den ersten Blick einfach und bequem wirken.

Doch Gesundheit lässt sich nicht auf eine möglichst lange Zutatenliste reduzieren.

Entscheidend ist nicht, wie viele Vitamine, Mineralstoffe oder Pflanzenstoffe auf einer Verpackung stehen.

Entscheidend ist, was dein Körper tatsächlich benötigt – und ob deine Strategie dieses Ziel erreicht.


Deshalb lautet meine wichtigste Empfehlung:

Messen statt raten.

Ausgangssituation bestimmen.

Gezielt optimieren.

Erneut messen.

Denn nur wenn sich deine Versorgung tatsächlich verbessert, wissen wir, dass die gewählte Strategie funktioniert.

Alles andere ist am Ende vor allem eines:

eine Annahme.

Warum kann ich trotz Nahrungsergänzungsmitteln einen Nährstoffmangel haben?

Ob ein Supplement die Versorgung verbessert, hängt unter anderem von der Dosierung, dem individuellen Bedarf, der Ernährung und der Aufnahme im Körper ab. Viele Inhaltsstoffe in einem Produkt bedeuten deshalb nicht automatisch eine optimale Versorgung.

Sind All-in-One-Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

All-in-One-Produkte können verschiedene Nährstoffe liefern, berücksichtigen jedoch nicht automatisch den individuellen Bedarf. Sinnvoller ist es, die persönliche Ausgangssituation zu betrachten, gezielt zu ergänzen und anschließend zu überprüfen, ob sich die Versorgung tatsächlich verbessert hat.

Dr. med. univ. Matthias Kirchmayr

Dr. med. univ. Matthias Kirchmayr

Founder  & Medical Director dieFITMACHER

  • Longevity - Zelloptimierung
  • Orthomolekulare Medizin – Vitalstoffe (Analyse und Infusionen)
  • Fasziendistorsionsmedizin
  • Sportmedizin
  • Eigenes Zelloptimierungskonzept von dieFITMACHER entwickelt
  • Die Zahnräder deiner Gesundheit (Zahnradmodell) von dieFITMACHER entwickelt
  • offility -Mobilisationskonzepts entwickelt

Seine große Leidenschaft gilt der Zelloptimierung und den Möglichkeiten des medizinischen Anti-Aging und vor allem Longevity.

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